Chrischona ist ein Werk mit grossen Chancen. Viele Menschen haben hier seit Jahrzehnten Gott auf mancherlei Weise kennen und lieben gelernt. Spannend ist die Frage, was aus Chrischona im 21. Jahrhundert werden soll.
In der Geschichte des Chrischona-Verbandes sind rote Fäden sichtbar, die uns auch künftig Leitgedanken sein werden:
Eine Jesus-Bewegung: Jesus selber hat dieses Werk ins Leben gerufen. Es gehört ihm. Auf ihn hin ist es ausgerichtet. Mit ihm sind wir unterwegs.
Eine Wort-Gottes-Bewegung: Die Bibel war und ist die Mitte unseres Lebens und unserer Lehre. Das muss so bleiben.
Eine lernende Bewegung: Die Pilgermission wurde gegründet, damit junge Männer (und heute auch Frauen) lernen, wie sie in Europa und darüber hinaus das Evangelium von Jesus Christus weitergeben können. Wir wollen stets Lernende sein.
Eine missionarische Bewegung: Uns motiviert die Liebe Gottes zu den Menschen, die Jesus nicht kennen. Weil wir die Liebe Gottes selber erfahren, gehen wir zu den Menschen.
Eine das Leben gestaltende Bewegung: Der Glaube hat eine das Leben gestaltende und durchdringende Kraft. Das soll an uns deutlich erkennbar sein.
Eine internationale Bewegung: Der Chrischona-Verband besteht aus vielen Zweigen und unterschiedlichsten Menschen. Wir bejahen diese Vielfalt und nehmen diese spannende Herausforderung stets neu an.
Eine dienende Bewegung: Spittler als Gründer des Werkes bezeichnete sich als Handlanger. Wir bleiben Handlanger Gottes in dieser Welt.
Unser zentrales Merkmal und unser Kernauftrag ist es, Menschen zu befähigen, Gott verfügbar zu sein und ihm in unterschiedlichen Feldern und in unterschiedlichen Formen zu dienen. Dieser Auftrag fasst zusammen, was wir heute und in Zukunft sein wollen. Wo immer sich Menschen von Chrischona treffen, ermutigen wir sie dazu, Gott verfügbar zu sein und ihm zu dienen.
Unser Zusammenleben soll durch "5 Vs" geprägt sein:
Wir wollen Gemeinschaften sein, in denen Vertrauen zu Gott und untereinander gestiftet wird.
Unter uns soll Verantwortung gelebt werden.
Das wiederum geht nur auf dem Boden der Versöhnung.
Von hier aus sind auch Verfügbarkeit und Voraussicht möglich.
Voraussicht meint, dass die Zukunft immer ein bisschen mehr zählt als die Vergangenheit. Dies gilt im Blick auf die ganze Welt, aber auch im Blick auf unsere Gesellschaft und auf die Gemeinde, in denen wir leben.
Was werden wir als Chrischona-Verband künftig sein? Wir wollen eine Bewegung sein, die von Gott abhängig ist und sich an dem freut, was Gott schenkt. Wir wollen eine Bewegung sein, die dieser Welt weitergibt, was sie von Gott geschenkt bekommt!
Machen Sie doch mit in diesem spannenden Unternehmen!
Dr. Markus Müller, Direktor