«Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden ‘Bäume der Gerechtigkeit‘, ‘Pflanzung des Herrn‘, ihm zum Preise.» (Jesaja 61,1-3)
«Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.» (1. Petrus 2,9)
Wir möchten Sie ermutigen, sich diesen Visionstexten auszusetzen und Erfahrungen damit zu machen. Berichten
Sie uns von Ihren Erfahrungen, kommen Sie mit uns ins Gespräch über die Vision der Pilgermission.
Sascha Grether Reaktion auf die Visionstexte 13.08.2008, 23:17
Gerhard Ingold RE: Reaktion auf die Visionstexte 08.12.2009, 20:19
Sämi Müller RE: Reaktion auf die Visionstexte 17.07.2009, 15:17
Ernst Kaiser RE: Reaktion auf die Visionstexte 30.12.2008, 13:11| 08.12.2009 20:19 | |
Gerhard Ingold | RE: Reaktion auf die Visionstexte Einer der drei wahrscheinlichen Schreiber des Jesaja-Buches fühlte sich von Gott selbst gesalbt. Er hatte den inneren Auftrag, die Schwächsten der damaligen Gesellschaft zu trösten und eine Lebensverbesserung zu bewirken. Damit reiht er sich in den inneren Auftrag, wie er sich auch bei Amos findet: Ziel ist Recht und Gerechtigkeit. Amos 5,21-24 beschreibt den Zustand und die Absicht 800 Jahre vor Christus: „Eure Feiertage widern mich an. Selbst eure Gottesdienstversammlungen sind mir ein Gräuel. Ihr könnt mir so viele schöne Lieder singen, fromme Gebete aufsagen und Psalter-Musik abspielen, wie ihr wollt: Ich mag euer Affentheater schon längst nicht mehr hören. Ihr sollt den Hungrigen Recht und Gerechtigkeit schaffen, dann freue ich mich auch wieder über eure anderen Bemühungen.“ Es ging und geht um praktisches Tun und nicht um kirchengeschichtlich gewachsene Spekulation. Gerhard |
Beitrag beantworten
| |