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#47967

Strategie- und Schulungskonferenz SSK 2007

Eine Vision, die das Herz trifft und Sehnsucht weckt

Neu berufen und beauftragt wurden Prediger des Chrischona Verbandes der Pilgermission „Hier hat Gott etwas für uns vorbereitet“ Mit dieser Aussage eines Teilnehmers lässt sich zusammenfassen, was auf der Schulungs- und Strategiekonferenz (SSK) auf der St. Chrischona erlebt wurde. An sechs Tagen trafen sich 250 Prediger der Pilgermission aus Deutschland, der Schweiz und Frankreichs auf dem Berg in Bettingen. "Salz und Licht – wie werden wir als Gemeinden und Werk den Menschen unserer Zeit in den nächsten Jahrzehnten wirksam dienen?" Das war die zentrale Frage, die in Vorträgen sowie in "open space"-Veranstaltungen erörtert wurde.

 Medienmitteilung (PDF)

 

 

 


#47969
Nachrichten Einträge: Presse2007
Mittwoch, 12. September 2007

Pressemitteilung zum Semesterbeginn

Auch eine Chinesin studiert auf St. Chrischona

St. Chrischona (bei Basel). Sogar eine junge Frau aus China fand den Weg nach St. Chrischona, um im Theologischen Seminar (tsc) ihr Studium zu beginnen. Mit 21 neuen Studierenden startete das tsc in das neue Studienjahr. Ausserdem besuchen 7 Frauen den Biblischen Jahreskurs. Insgesamt nehmen 134 Personen die tsc-Ausbildungsangebote wahr. Die neuen Studierenden wurden von ihren Kommilitonen mit einem Fest begrüsst, das viele Überraschungen bot und auf unterhaltsame Weise in die Geschichte der Pilgermission einführte.



Prediger Daniel Geiss ging in den geistlichen Einführungstagen auf die Fragen und Gefühle der Studierenden zu Beginn des neuen Studienjahres ein und sagte: „Wir sind ergriffen von der Güte, Wahrheit und Schönheit Gottes – unwiderstehlich angezogen. Und zugleich fürchten wir uns vor dem, was sich unserm Zugriff entzieht, was wir nicht beherrschen können.“ Er lenkte den Blick der jungen Menschen auf Gott, der mit allem versorge, was lebensnotwendig sei. In Anspielung auf den Berg St. Chrischona, der im Volksmund auch als „heiliger Berg“ bezeichnet wird, meinte er: „Das Studium ist eine gute Chance, sich auf diesen heiligen Berg zu begeben und sich als Bedürftiger zu entdecken.“ Er regte an, die Motivation zum Studium zu überprüfen und sich gegebenenfalls von hehren, aber falschen Motiven der Karriere abzuwenden.

Seminarleiter Horst Schaffenberger ermutigte die Studierenden, sich zu einer geistlichen Persönlichkeit formen zu lassen. Geistliche Überzeugungen sollten ausgeprägt werden. Zugleich sollten die Studierenden für unterschiedliche Wege im Reich Gottes offen sein. „Gott baut sein Reich nicht durch eine Einheitsgemeinde, sondern in unterschiedlichen Formen“, hob er hervor. Ihm ist der integrierte Ansatz von Ausbildung auf St. Chrischona wichtig: studieren und arbeiten. Die Studierenden haben die Möglichkeit, einen Teil ihrer Unterhaltskosten durch praktische Arbeit zu reduzieren. Sie können sich zum Beispiel im Gäste- und Konferenzbetrieb, in einer Autowerkstatt oder sogar beim Brotbacken einbringen. In gemeinsamer Arbeit und Praktika werden Sozialkompetenz und Konfliktfähigkeit eingeübt. Schaffenbergers Lernziel ist, die reife und geistlich begabte Persönlichkeit, die von Dozierenden nicht belehrt, sondern von ihnen begleitet wird.

„Gemeinde Jesu als Ort der Hoffnung, der Wahrheit und der Barmherzigkeit – an diesem Projekt dürfen Sie mitarbeiten“, sagte Direktor Dr. Markus Müller in einer Ansprache. Die Studierenden sollten sich nicht auf Selbstreflexion beschränken, sondern einen „weltweiten Horizont erwerben“ und „gross denken lernen“. Dies seien Chancen des pastoralen Trainings.

Das international tätige Gemeinde- und Missionswerk der evangelischen Pilgermission St. Chrischona wurde 1840 in Bettingen bei Basel gegründet. Das Theologische Seminar (tsc) bietet berufsqualifizierende Studiengänge an, die als CTL-Studiengänge von der Middlesex University London validiert sind. Auch gibt es mehrmonatige Weiterbildungsmöglichkeiten. Dienstschwerpunkte bilden neben der theologischen Ausbildung auf St. Chrischona die Gemeindearbeit in der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Südafrika und Namibia. Die Pilgermission betreibt zudem eine Literaturarbeit (Brunnen-Verlag Giessen/Basel). Zum Werk gehören ein Diakonissen-Mutterhaus sowie die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis (amzi).