Willkommen bei der Pilgermission St. Chrischona

Home>Kommunikation>Nachrichten-Archiv>Nachrichten 2009

Nachrichten 2009

#57130
Nachrichten Einträge: Newsarchiv2009
Mittwoch, 14. Oktober 2009

Leiter der Finanzen verlässt die Pilgermission

Attilio Cibien folgt seiner Berufung und wird unabhängiger Berater

Attilio Cibien (Leiter Finanzen der Pilgermission) hat die Entscheidung gefällt, zugunsten seiner persönlichen Berufung im Bereich Evangelisation und Finanzprinzipien seine Aufgabe als CFO der Pilgermission St. Chrischona per Ende Januar 2010 abzugeben. Auf Mandatsbasis wird Attilio Cibien der Pilgermission auch weiterhin zur Verfügung stehen. Der Finanzer sieht seine Rolle für die nächsten Jahre darin, als unabhängiger Berater Gemeinden und Organisationen in biblischen Finanzprinzipien zu schulen und evangelistisch in Menschen zu investieren.

 

Vor 13 Jahren in das Werk der Pilgermission berufen, hat er die Leitung mehrere Projekte übernommen. Dazu zählte die Sanierung der finanziellen Gesamtsituation sowie der von „Hotels und Heime“ und zuletzt der Literaturarbeit. „Attilio Cibien hat einen nicht wegzudenkenden Beitrag zur bald 170-jährigen Geschichte der Pilgermission St. Chrischona geleistet. Dafür danken wir ihm sehr herzlich,“ so Direktor Markus Müller.

Schon seit einiger Zeit sei man dabei, die Rollen im Leitungsteam zu klären und hat eigens dazu ein Projekt Leitungs- und Organisationsentwicklung gestartet. Darüber hinaus ist es in den vergangenen Jahren gelungen, eine Reihe kompetenter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Teilbereiche der Finanzen einzuführen. Die Übernahme der Verantwortung von Attilio Cibien wird nun geklärt. „Wir sind als Werk gut unterwegs“, so Markus Müller. Dennoch bedauern Leitungsteam und Komiteepräsident Hans-Jörg Hauser diesen von Attilio Cibien vollzogenen Schritt. Gott werde jedoch für die Pilgermission St. Chrischona sorgen.

Er habe es in der Vergangenheit getan, und er werde es auch in Zukunft tun.

 

Interview mit Attilio Cibien und Markus Müller aus dem Chrischona-Panorama 7-2009:

Chrischona-Panorama: Lieber Attilio Cibien, wie wird es mit dem Spendenwesen der Pilgermission weitergehen?

Attilio Cibien: Ich bin überzeugt, dass uns Gott innerhalb der letzten Jahre mit den nötigen Mitteln versorgt hat. Ich betone gerne: Er hat uns überreich versorgt. Wie Gott das tut, ist ein riesiges Geheimnis und hat immer mit Glaubensschritten zu tun. Auch wenn es im Moment etwas harzt, hoffe ich, dass Gott Menschen zum Geben bereit macht. Solche, die die Notwendigkeit sehen, einen Teil ihres anvertrauten Geldes zum Bau des Reiches Gottes der Pilgermission zur Verfügung zu stellen. Schliesslich geht es ja darum, dass diese ihren Kernauftrag erfüllt.

Chrischona-Panorama: Lieber Markus Müller, welche Projekte hat Attilio Cibien für die Pilgermission geleitet?

Markus Müller: Im Laufe der vergangenen 10 Jahre standen zum einen die Verantwortung für die Finanzen der Pilgermission, zum anderen verschiedene Sanierungsaufgaben im Vordergrund. Attilio ist es in einzigartiger Weise gelungen, diese unterschiedlichen Aufgaben als etwas Zusammenhängendes anzugehen und so der Zerstückelung in sehr aufwändige Einzelbereiche entgegenzuwirken.

Chrischona-Panorama: Was haben die Projekte der Pilgermission an Erfolgen eingefahren?

Markus Müller: Unter dem Strich sind es die aus der Geschichte der vergangenen zehn Jahren heraus geborenen Finanz- und Haushalterschaftsprinzipien. Diese biblisch fundierten Prinzipien werden weit über die heutige Situation hinaus Bedeutung in unserem Werk und darüber hinaus behalten. Sie werden auch Leitinstanzen für jene Personen sein, die in die Fussstapfen von Attilio Cibien treten.

Chrischona-Panorama: Welche grossen Projekte stehen für die verbleibende Zeit bis Januar 2010 an?

Attilio Cibien: Nach meinem Start 2001 in einer schwierigen finanziellen Situation haben wir nun Schulden abgetragen und gespart. In dieser Zeit konnten wir jedoch nie in unsere Liegenschaften investieren. Sie wurden uns von Gott anvertraut. Da haben wir als Verwalter eine Aufgabe, diese entsprechend zu unterhalten und zu pflegen. In Zukunft gilt es, verstärkt auf die Liegenschaften auf St. Chrischona zu achten. Es geht nicht nur darum, sich in alle Richtungen hin abzusichern, sondern zukunftsgerichtet, auftragsorientiert auszubauen sowie unternehmerisch zu handeln.

Chrischona-Panorama: Was raten Sie der PM angesichts rückläufiger Spendeneinnahmen? Was wünschen Sie ihr?

Attilio Cibien: Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Gott uns die Mittel für unseren Auftrag zur Verfügung stellt. Es braucht Einklang mit der Beauftragung. Es braucht eine treue Haushalterschaft. Es war mir Wunsch und Anliegen, dass ich als treuer Haushalter und nicht als Finanzminister gelte. Wir müssen darauf achten, dass wir Gottes Auftrag als treue Haushalter erfüllen. Ich wünsche der Pilgermission, dass sie weiterhin in den Finanz- und Haushalterprinzipien leben kann. Ebenso wünsche ich ihr, dass sie erlebt, wie Gott wirklich versorgt.

Chrischona-Panorama: Markus Müller, was wünschen Sie Attilio Cibien?

Markus Müller: Ich wünsche Attilio, dass durch das, was Gott ihm anvertraut hat, in den kommenden Jahren viel Segen für den Bau des Reiches Gottes ausgeht. Und: Dass Attilio immer gerne an all das zurückdenkt, was er mit uns in der Leitung der Pilgermission erlebt, geglaubt und erfahren hat.

Die Fragen stellte Dorothea Gebauer.