Aus einem zum gemütlichen Jazz-Club umgestalteten Lehrsaal, in dem der Apéro angeboten wurde, entführten am Samstagabend verschiedene „Berühmtheiten“ – unter anderem James Dean, Audrey Hepbourn und ein Ghostbuster – die Gäste ins Restaurant. Durch ein dunkles verrauchtes Hinterzimmer, in dem drei Gestalten offensichtlich illegale Glücksspiele zockten, gelangten sie in die komplett veränderte Turnhalle: Die Studenten des 2. Jahrgangs hatten den sonst eher ungemütlichen Raum in ein in Kerzenlicht getauchtes italienisches Restaurant verwandelt. In dieser entspannten Atmosphäre wurde das Theaterstück vorgeführt, wurden Spiele gespielt, zurückgekehrte Studenten und Dozenten begrüsst. Einer der Höhepunkte war die Einführung der 28 neuen Studenten. 16 studieren im Studiengang Theologie (BATh), 5 im Studiengang Gemeindepädagogik (BACE) und 12 beginnen den tsc-Jahreskurs. Als krönender Abschluss wurde gemeinsam gespeist.
Zwischendurch gab es den Eröffnungsfest-Gottesdienst. Hauptthema war in diesem die Identität in Gottes Familie. Anhand von Mefi-Boschet, Sauls Enkel, den König David an seinen Tisch holte und nicht verstiess, machten die beiden Studenten, die die Predigt hielten, klar: Niemand anderes als Gott gibt uns unsere Identität. Er nimmt uns als seine Kinder in seine Königsfamilie auf.
Nach dem Abendessen gab es an den Bars offene Zeit für Gespräche, Begegnungen. So eingestimmt kann nun das arbeitsreiche Semester richtig losgehen, und wir sollten nicht vergessen: „Luigi, alleine schaffst du es nicht!“