"Die Liebe Gottes ist nicht nur was für Schönwetter-Phasen", sagte René Winkler, Leiter Chrischona-Gemeinden Schweiz, in seiner Predigt während des Ordinations-Gottesdienstes am 28. Juni. Sie sei "nicht nur eine fromme Wolke, sondern ist existenziell". Zukünftig werde es viele Gelegenheiten geben, sich als Christ zu bewähren in einer Welt, in der es uns künftig mehr kosten könnte, Christ zu sein. Deshalb sein Rat: "Bleibt an der Quelle des Lebens, nämlich Gottes unbedingter Liebe zu uns". Und: "Redet nicht nur von der Liebe Gottes, sondern geniesst sie und nehmt sie in Anspruch. Dann werdet ihr ein Genuss für die Menschen."
Mit der Ordination wird die Berufung zum geistlichen, hauptamtlichen Dienst in Gemeinde und Mission bestätigt. Was geschieht bei einer Ordination? Und wer ordiniert die Absolventen? Auf diese Fragen antwortete Dr. Markus Müller, Direktor der Pilgermission, im Chrischona-Panorama 4-2009:
| Chrischona-Panorama: Was geschieht bei einer Ordination? Markus Müller: Wir als Leitung der Pilgermission dürfen die Person, die sich ordinieren lässt, segnen und ihr dabei ein Wort Gottes zusprechen. Wir glauben, dass Gott diese Person zu einem Dienst in Seinem Reich berufen hat und sie zu diesem Dienst deshalb auch befähigt. Es ist für uns als Verantwortliche der Ordination ein Privileg, dabei sein zu dürfen, wenn Gott jemanden segnet und zurüstet. | ||
| Chrischona-Panorama: Wer ordiniert die Absolventen? Markus Müller: Es ist zunächst die Leitung der Pilgermission. Dazu kommen Werksleiter aus den Werken, in denen Studenten eine Stelle angenommen haben. Die Dozentenschaft gibt die Studenten in gewissem Sinne ab: an Gott und an die Werke, in denen die Ausgebildeten praktizieren, was sie während den drei bzw. vier Jahren hier auf St. Chrischona gelernt haben. (aus: Chrischona-Panorama 4-2009, S. 16) |
Manche der diesjährigen tsc-Absolventen treibt es in die grosse weite Welt: Soziale Projekte unter Strassenkindern in Lima, ebenso sozialdiakonische Arbeit in Brasilien. Manche Studenten wollen zukünftig nicht als Hauptamtliche geistliche Arbeit treiben, sondern beginnen als theologisch Weitergebildete eine Ausbildung zur Primarlehrerin, studieren an der Uni weiter oder hängen Auslandsaufenthalte an. Wohin es die diesjährigen Absolventen der verschiedenen Studiengänge Theologie und Gemeindepädagogik sowie des Biblischen Jahreskurses (neu: tsc Jahreskurs) verschlägt, erfahren Sie hier >