Von Fritz Imhof
„Wer die Vision nur als Projekt verstehen will, wird scheitern“, so René Winkler. Wer sich aber auf das Wirken Gottes konzentriere, werde vielleicht nicht so schnell Resultate sehen, „aber niemand wird abgehängt“.
Der Gemeindeleitungstag befasste sich am 7. März mit den beiden Visionstexten aus Jesaja 61,1-3 und 1. Petr. 2,9. Winkler betonte: „Wir helfen Menschen zu entdecken, was Gott in sie gelegt hat und dieses in der Gemeinde zu entfalten.“ Die Vision rege die Gemeinden an, bewusst das Wirken Gottes zu erkennen und die persönliche Identität des Christen als Teil des „auserwählten Geschlecht“ neu zu reflektieren. Dies bedeute allerdings nicht, dass die Vision keine Projekte anrege oder unterstütze. Aber es sei Jesus, der die Gemeinde aufbaue.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen den Gemeindeleitungstag zum Anlass, zusammen innerhalb des Programms und in Pausen und beim Essen konkret über die Bedeutung und die Auswirkungen der Vision für die eigene Gemeinde nachzudenken. Zwar sei die Vision schon länger ein Thema in der eigenen Gemeinde, aber der Gemeindeleitungstag habe neue Anregungen für die Weiterarbeit vermittelt, meinte das Mitglied des Ältestenrates einer Aargauer Gemeinde.
Der Gemeindeleitungstag wies auf die folgenden „Konkretionen“ der Vision hin
Vorträge und Material vom Gemeindeleitungstag als Download auf den Internetseiten der Chrischona-Gemeinden Schweiz unter www.chrischona.ch