Ausbildung war schon immer ein Kernthema auf St. Chrischona, seit der Gründung der Pilgermission im Jahr 1840 in der Chrischonakirche. In den Anfangsjahren lebten auf dem Dachboden der Kirche bis zu 30 Studenten. Die Dozenten wohnten im Kirchturm. Nach elf Jahren kam Christiane Pregizer als Köchin und erste Frau dazu.
Im Laufe der vergangenen 170 Jahre vergrösserte sich der Lern-, Lebens- und Arbeitsraum stetig. Bis zu 65 Menschen traten pro Jahr zum Studium an. Missionare und Missionarinnen, Prediger und Gemeindehelferinnen, Diakone und Evangelisten wollten und sollten sie werden. Das Leben pulsierte. Unterschiedlichste Konferenzen machten ein vielfältiges Angebot rund.
Chrischona schafft Lebens(t)räume. Ort der Hoffnung soll Chrischona sein, oder „Pflanzung des Herrn“, wie Jesaja es so schön umschreibt (Jesaja 61,1-3). Damit dies gelingt, braucht es hingegebene und wagemutige Menschen. Aber auch Häuser tragen dazu bei. Mit wenig komfortablen Häusern könnten wir leben. Vom Zerfall bedrohte Häuser jedoch verunmöglichen das, was Chrischona in Zukunft sein möchte.
Deshalb war es notwendig, das sanierungsbedürftige Haus Morgenrot wieder herzustellen. Damit es Wohn, Lebens- und Hoffnungsraum für kommende Studentinnen wird.
-> Die Geschichte des Hauses Morgenrot
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