Kann man das Morgenrot nicht einfach abreissen?
Nein, das Morgenrot steht in der Schutzzone (Denkmalpflege) – es müsste genau gleich wieder aufgebaut werden. In diesem Falle wären aber Strafsteuern fällig, welche einen Neubau unverhältnismässig verteuern würden.
Hätte man nicht mit weniger Aufwand das Gästehaus renovieren können?
„Pinselrenovation“ keine Lösung, weil:
- das Fundament absinkt,
- mangelhafter Brandschutz herrscht,
- mangelhafte Installationen (Sanitär, Elektro, Heizung) vorhanden sind,
- das Haus schlecht isoliert ist,
- der Innenausbau in allgemein schlechtem Zustand ist.
Was passiert, wenn nichts gemacht wird?
- Haus verfällt, Ertragsausfall Zimmer, Kosten entstehen trotzdem
- Imageschaden, da es kein verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Liegenschaften wäre
Warum für Frauen? Warum keine Büros oder Wohnungen?
- Steigerung der Wohnqualität für Studentinnen (Steigerung der Attraktivität des Campus)
- Investition in Kernauftrag (Ausbildung)
- „Zusammenrücken“ auf dem Campus (Innerer Kreis)
- „Soft-Facts“ sprechen für eine Nutzung durch Studentinnen (Charme des Hauses, Atmosphäre)
- Entflechtung von Gästebetrieb und Wohnraum der Studenten
- Belebung des Inneren Kreises („toter“ Platz zwischen Brüderhaus und Mehrzweckhaus)
- Frauenwohnhaus wird frei und kann für „low-budget“-Gäste genutzt werden
- Frauenwohnhaus weniger dringende Renovation (Energiesanierung), da keine permanente Nutzung
- Freiraum für „worst-case-Szenario“ - Verkauf oder Baurecht ab der Spinne
- Vorleistungen: Dachsanierung und Isolation im 2008
Warum kostet das Ganze so viel?
- Wegen der Vorschriften zum Brandschutz
- Fassade muss gleich bleiben - nur Innen-Renovation (Neubau wäre günstiger)
- Senkungen im Eck Nord-West müssen mit Unterfangung behoben werden
- Feuchteproblem Süd- und Westseite muss von aussen behoben werden
Was passiert, wenn das Geld nicht zusammenkommt?
Wir werden Hypotheken aufnehmen müssen. Mehr als die Hälfte des Geldes ist schon vorhanden.
Woher kommt das Geld, das laut Prospekt bereits vorhanden ist?
Die bereitgestellten Mittel stammen aus Immobiliengeschäften der Pilgermission St. Chrischona. Eine interne Regelung schreibt vor, dass Erlöse aus Immobilienverkäufen normalerweise wieder für Immobilien-Investitionen verwendet werden sollen. So wird beispielsweise der Verkaufserlös einer der Pilgermission geschenkten Wohnung für die Sanierung des Hauses Morgenrot eingesetzt. Weitere 0.5 Mio. CHF stammen aus einem bestehenden Baufonds.
Gibt es Subventionen vom Denkmalschutz?
- Wir rechnen mit ca. 50'000.-
Wie passen die Spendenaufrufe (z.B. kleine Spende - grosse Wirkung) mit so einer grossen Investition zusammen?
- Investition in die Zukunft
- Langfristig werden so wieder Erträge generiert
- Morgenrot geschlossen = fehlende Erträge HGB (fehlende Gästezimmer)
Investition in Stahl und Beton – warum nicht in Menschen?
- Es ist eine Investition in Menschen: Wir investieren dadurch in die Ausbildung!
Terminplan?
nicht definitiv, geplant ist:
- Baueingabe: bereits im Dezember 09 erfolgt
- Baubewilliung: Ende März
- Baubeginn: April
- Umzug Studentinnen: Herbst 2010
Unterstützung: Kann ich mitarbeiten (handwerklich)?
Gerne. Anmeldung unter www.morgenrot.chrischona.org oder zu klären mit Andreas Diemling.
Kann ich als Gast auch dort übernachten?
polyvalente Nutzung (spätere Nutzung als Gästehaus) theoretisch möglich
Was passiert mit dem Frauenwohnhaus?
- Nutzung als Gästehaus
- Weiter für Frauen, welche keinen Platz haben im Morgenrot