Das „Morgenrot“ ist ein altes Gebäude auf St. Chrischona, das zwischen Oktober 2009 und Mai 2011 von Grund auf saniert wurde. Das 1883 errichtete Haus hatte es auch dringend nötig. Weil es seit 1994 in der sogenannten Schutzzone steht, seine Fassade schützenswert ist und nicht verändert werden darf, kam ein Neubau nicht in Frage. Die Kosten für die Sanierung wurden auf 2,5 Millionen Franken geschätzt. Ziel war es, dass im Haus Morgenrot künftig 26 Studentinnen auf drei Stockwerken miteinander leben und studieren können. Am 13. Januar 2011 war es dann soweit: Die Studentinnen sind ins Morgenrot eingezogen – das Leben ist in das alte Gemäuer zurückgekehrt!
Bei der Eröffnung des Morgenrot im Mai nahmen 40 Besucher an einem Wettbewerb teil. Es galt, ein paar Fragen zum Morgenrot zu beantworten. Aus den richtigen Antworten zog die Studentin Anne Grätz drei Gewinner. Den 1. Preis - eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen auf Chrischona - gewann Christian Schwal. Gemeinsam mit seiner Frau Ruth fuhr er über 200 Kilometer mit dem Fahrrad auf den Chrischona-Berg, um den Preis einzulösen. Simon und Ursula Schmocker machten sich vom Berner Oberland auf, um den 2. Preis einzulösen: ein feines Mittagessen im Restaurant Waldrain. Heidi Weber aus Gattikon hat ihren 3. Preis - ein Coupe/Eisbecher im Restaurant Waldrain - dazu genutzt, an ihrem Geburtstag mit Ehemann und Tochter einen Ausflug nach Chrischona zu unternehmen. > mehr
Freitag, 13. Mai 2011
Panorama Spezial: Projekt Morgenrot
Von Entscheidungen, Überraschungen und mutmachenden Unterstützern
Über das "Projekt Morgenrot" ist ein 8-seitiges Panorama spezial erschienen. Darin finden sich Berichte und Hintergründe über das Sanierungsprojekt: von der Geschichte des Gebäudes; wie es zur Entscheidung kam, dass das Haus saniert wird; welche Überraschungen das alte Gemäuer der Baukommission während der Sanierung bescherte; warum das Morgenrot ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft ist.
Morgenrot mit besonderer Schlüsselübergabe eingeweiht
Einen ganz besonderen Schlüssel nahm tsc-Seminarleiter Dr. Horst Schaffenberger am 15. Mai entgegen aus den Händen von Hauswart Andreas Diemling, dem Leiter der Baukommission des Sanierungsprojekts Morgenrot: ein Brot in Form eines Schlüssels. 20 Monate dauerten die Sanierungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude. Nun sind die Arbeiten an dem 128 Jahre alten Gebäude abgeschlossen. Das einstige bauliche Sorgenkind hat sich zum Schmuckstück gewandet – und ist jetzt ein neues Wohnheim für die Studentinnen des Theologischen Seminars St. Chrischona. Ein Traum ist Wirklichkeit geworden.
Tausende Arbeitsstunden stecken darin. Viele freiwillige Helfer packten an. Studenten arbeiteten im Rahmen ihrer Arbeitszeit in einer der werkseigenen Betriebe der Pilgermission mit. Etwa 30 Firmen aus den verschiedensten Branchen waren am Bau beteiligt. Und viele Menschen haben das Projekt finanziell unterstützt mit einer Spende oder einem Darlehen.