Scheitern erlaubt
#90615 - Bei Gott brauchst Du kein Held zu sein
Das ist die Botschaft der KGE 2012. Eine fröhliche, hoffnungsvolle, befreiende Botschaft. Und zugleich eine realistische, tiefgehende, bedächtige Botschaft. „Scheitern erlaubt“ – ein Wort für die, die schon mal oder gerade erst gescheitert sind. Und ein Wort für die, die Angst haben zu scheitern, die viel Energie aufbringen, um auf keinen Fall zu scheitern.
Tabu Scheitern
Egal ob wir unser Scheitern gerade verarbeiten oder unbedingt verhindern wollen, die Erfahrung zu scheitern betrifft uns auf ganz unterschiedliche Weise. Täglich inszenieren Kino, Fernsehen, Magazine und Zeitungen das Scheitern anderer. Und doch: All das scheint uns nicht zu helfen, das eigene Scheitern anzuschauen, darüber zu sprechen, es zu bewältigen.
Das persönliche Scheitern ist nach wie vor ein Tabuthema. Übrigens auch in der christlichen Gemeinde. Scheitern geht gar nicht, wenn doch mit Gott das Glück, das Gelingen, der Erfolg und der Sinn in meinem Leben eingezogen sind. Gerade in frommen Kreisen wird das Scheitern oft dämonisiert. Oder verharmlost als Teil des guten Planes Gottes mit meinem Leben.
KGE – der Übungsraum
Die KGE 2012 will Zeit und Raum bieten, damit wir Scheitern üben können. Dazu gehört:
- Mein Scheitern ansehen, sich stellen und dazu stehen
- Mein Scheitern verarbeiten auf eine Weise, die zu mir passt
- Frei werden von der Tyrannei des erfolgreichen, glücklichen Lebens (für alle die, die noch nicht gescheitert sind)
- Erfahrungen des Scheiterns als Chance für einen Neustart begreifen und ergreifen
- Impulse aufnehmen für einen hilfreichen Umgang mit gescheiterten Menschen
Bibelarbeiten und Referate
Christina Brudereck und Andreas Loos warten auf mit einer lebendigen Theologie und Praxis des Scheiterns, persönliche Erfahrungen inklusive. Darum geht es in den morgendlichen Plenumsveranstaltungen:
- Scheitern erlaubt: Wenn Gott mit Petrus noch lange nicht am Ende ist
- Vom gescheiterten Menschen
- Vom gescheiterten Gott
- Kläglich scheitern
- Gescheit scheitern
- Mit dem Scheitern leben
Schon mal vorweg – ein paar kernige Sätze:
- „Scheitern ist menschlich.“
- „Scheitern ist das, was geschieht, während Du es unbedingt verhindern willst.“
- „Gott orchestriert das Scheitern nicht unbedingt, aber er kann es überbieten.“
- „Gott ist schon mehrfach an uns Menschen gescheitert, aber das hindert ihn nicht daran, mit uns an seine Ziele zu kommen.“
- „Seit Gott selbst gescheitert ist, ist er der Gott aller Gescheiterten.“
- „Seit Gott selbst gescheitert ist, gibt es keinen mehr, der ohne Gott scheitert.“
- „Gott will mich so, wie ich bin, und nicht, wie ich sein sollte.“
- „Dein Scheitern ist nicht das Ende der Wege Gottes mit Deinem Leben.“
#85496
Bei der KGE 2012 erwartet Sie
- eine Woche Urlaub und Freizeit mit geistlichem Tiefgang
- tägliche Bibelarbeiten
- inspirierende Seminare
- spannende Referenten: Dr. Andreas Loos und Christina Brudereck. Mehr >
- vielseitige Freizeitangebote
- Erholung und Entspannung jenseits des Alltags
#89312
So beschreiben Teilnehmer die KGE:
- "Die beste Woche des Jahres"
- "Nach der KGE bin ich jeweils in jeder Hinsicht seht beschenkt - Begegnungen, Bewegung, Impulse, Freude an Gott - und kann diese Woche nur emprehlen."
- "Da kann man Gemeinschaft mit alten und neuen Freunden haben."
- "Ein guter Platz, um inne zu halten und sich neu auszurichten."
- "Eine christliche Konferenz mit einem sehr guten und wertvollen Programm für Kinder und Teens."
- "Perfekte Ferien für Leib, Seele und Geist. Die KGE ist ein auf alle Arten reich gedeckter Tisch."
- "Chrischona ist für mich ein Segensort. Ich komme gerne wieder!"
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#85487Montag, 8. August 2011
Entdeckungen auf St. Chrischona
240 Gäste genossen die Konferenz für geistliche Erneuerung 2011
Viel zu entdecken gab es an der Konferenz für geistliche Erneuerung (KGE) 2011. Aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich waren die rund 240 Teilnehmer - darunter 50 Kinder und Jugendliche - angereist, um hier auf dem erholsamen Chrischona-Berg eine Freizeitwoche mit geistlichem Tiefgang zu verbringen. «Neu entdeckt» – so lautete das Motto dieser traditionsreichen Freizeitwoche, veranstaltet von der Pilgermission St. Chrischona. In täglichen Bibelstudien nahmen die Referenten – der Tübinger Theologie-Professor Hans Joachim Eckstein, die Schweizer Theologin Monika Riwar und Dr. Eckhard Hagedorn, Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona – die Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln des christlichen Glaubens.
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