Reich Gottes meint all unsere Lebens- und Verantwortungsbereiche. Im April 2009 haben wir Prediger/Pastoren und Führungspersonen aus Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Politik zu einer Konferenz „Den Schulterschluss wagen“ nach St. Chrischona eingeladen. Uns schien, dass unsere Zeit nicht nur danach verlangt, unseren je eigenen Job noch besser zu machen. Mehr noch braucht unsere Zeit Schulterschlüsse im Sinne von Eidgenossenschaften des 21. Jahrhunderts. Dabei geht es darum, dass Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, mit unterschiedlicher Beauftragung und mit unterschiedlicher Begabung und Prägung um des Reiches Gottes und um der Menschen in dieser Welt willen zusammenfinden und sich verbindlich zusammenschliessen.
Drei Beiträge werden wir nach den Erfahrungen des Aprils in der kommenden Zeit von Chrischona her einbringen:
Wir ahnen, dass sich mit der Schulterschlussinitiative eine alte Beauftragung unseres Werkes neu mit Inhalten füllt. Zusammenzubringen was zusammengehört ist ein priesterlicher Dienst (siehe 1. Petr. 2,9).
Dr. Markus Müller
Direktor
Gemeindeleitungsteams, Prediger gemeinsam mit Mitarbeitern aus freier Wirtschaft und Unternehmen besuchten vom 23. bis 25. April die Konferenz der "Chrischona Initiative Führungspersonen" (CIF). Insgesamt 42 Führungspersonen aus Wirtschaft, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Politik und Verantwortungsträger in der Gemeinde kamen auf St. Chrichona zusammen - um den "Schulterschluss zu wagen".
Neben Inputs und Referaten war zentraler Baustein, die Stille vor Gott zu üben - und zu hören, was an gemeinsamen Anstrengungen oder Begegnungen in den Gemeinden vor Ort anstehen. In entspannten Räumen konnte Begegnung geübt und das voneinander Lernen erprobt werden. Das Feiern des Abendmahls machte deutlich: Wir brauchen einander, um die Trennung von Glaubens- und Geschäftsleben zu überwinden und für die Gesellschaft erneut in Führung zu gehen.
Artikel über die CIF-Konferenz aus ideaSchweiz (PDF)